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Sensorische Integrationsstörung und Therapie

Eine sensorische Integrationsstörung kommt häufiger vor, als man sich eigentlich vorstellen kann. Normalerweise entwickelt sich eine solche Störung bereits im Mutterleib und im frühen Kindesalter, denn gerade dann lernt der Körper über die Sinne aufgenommene Informationen zu verarbeiten. Kommt es während dieses Prozesses zu einer Störung der Verarbeitung, leidet die Wahrnehmungsverarbeitung und damit die passende Handlungsfähigkeit.

Ausstattung für Sensorische Integrationstherapie

Die verschiedenen Sinnesreize, also Hören, Riechen, Sehen, Schmecken und Tasten, werden durch einen neurologischen Vorgang aufgenommen und zugeordnet, wonach sie dann im Normalfall korrekt interpretiert werden. Daraus entsteht dann eine entsprechende Bewegung oder Haltung des Körpers sowie eine angemessene Handlung. Selbst die Sprache und Kommunikationsfähigkeit sowie das Interagieren untereinander wird dadurch bewältigt. Sobald es bei dieser Verknüpfung innerhalb des neurologischen Vorgangs zu einem Problem kommt, sprechen wir von einer sensorischen Integrationsstörung. Die Auswirkungen können vielfältig sein. So kann es zu Abwehrreaktionen durch Berührungsempfindlichkeiten kommen oder wenn man sich bei bestimmten Bewegungen einfach unwohl fühlt. In stark ausgeprägten Fällen lassen sich Betroffene kaum beruhigen, sei es durch Berührungen oder gute Zusprache.

Es gibt auch Fälle, die sich durch starke Unruhezustände, Zittern und Aggressionen ausdrücken. Diese Störung findet man hauptsächlich im Kindesalter, wobei ohne entsprechende Behandlung auch das ganze Leben davon mal schwer und mal weniger schwer beeinflusst werden kann. Gerade auch im Bereich der Demenz bei Senioren kann es durch das beeinträchtigte Nervensystem zu solch einer Störung mit entsprechenden Handlungen kommen.

Informationen aus der Umwelt, welche nicht mehr richtig verarbeitet werden können, werden oftmals als sehr belastend empfunden. Sie können entweder als zu intensiv oder zu lang und dadurch einfach nervend empfunden werden. Dadurch wird der Betroffene als Folge von Stress sehr dünnhäutig und aggressiv. Die weiteren Folgen können ADHS, Autismus und andere Folgeerkrankungen sein.

Typische Verhaltensstörungen und darauf basierende Einschränkungen sind:

  • Ablehnung bestimmter Lebensmittel oder Stoffe
  • Starke Übersensibilität durch Berührung
  • Die Angst vor großen Menschanansammlungen und öffentlichen Orten
  • Geräuschsensibilität
  • Angst vor engen Räumen (Platzangst)
  • Eingeschränkte Bewegungsfreiheit und Geschicklichkeit
  • Die eingeschränkte Kombination von Sinnes-Muskel-Verbindungen
  • Eingeschränkte Feinmotorik und Koordinationsschwäche
  • Grobmotorische Einschränkungen und weitere.

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Die sensomotorische Diskriminierung bezeichnet die neurologische Verarbeitungsstörung im Bereich der Sinnesorgane wie Tasten, Sehen, Hören, Riechen und Schmecken. Die Betroffenen berichten von Problemen mit dem Tast,- Seh,- und Hörsinn, Unaufmerksamkeiten und Konzentrationsschwierigkeiten oder eingeschränkter Geschmacks- und Geruchsintensität. Bei Kindern leidet oftmals die schulische Leistung.

All diese Einschränkungen haben also verschiedenste Ursachen, sodass die therapeutischen Ansätze vielfältig und individuell sind.

Therapeutische Wege sind unter anderem:

Sensibilitätsförerung:

  • Geschicklichkeitstraining durch Spiele oder Sport, wie Tanz oder Gesang

Gleichgewichtsförderung:

  • Fahrradfahren, Rollerfahren, Therapieschaukel, Motorikrolle etc.

Taktile Förderung und Empfindungen:

  • Benutzung von Noppenbällen, Faszienrollen, Kindermangel, Therapiebällen etc.
  • Massagen
  • Training zum Erfühlen von Gegenständen, Temperaturen etc.

Die Therapiemöglichkeiten sind sehr ausgeprägt und bedürfen in der Regel einer fachtherapeutischen Begleitung.